PROGEDO präsentiert: Krippen, Kindergärten und Horte von FRÖBEL – 150 x in Deutschland

Was bedeutet es für Familien, wenn sie den Wohnort wechseln? Welche Unterstützung kann FRÖBEL Familien geben? Welche Schwierigkeiten werden überwunden? Und gibt es ein Happy End? >>>

[Quelle: FRÖBEL e.V.]

Ein Umzug in eine andere Stadt oder gar in ein anderes Land, stellt Mitarbeiter von internationalen Unternehmen vor eine große Herausforderung. Gerade Kindern fällt die Trennung von Freunden und der gewohnten Umgebung schwer.

Die FRÖBEL Bildung und Erziehung gemeinnützige GmbH betreibt in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Sachsen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein 150 Kindergärten, Kinderkrippen und Horte sowie Einrichtungen im Bereich Hilfen zur Erziehung. Nicht nur Eltern vertrauen dem Unternehmen als kompetenten Partner bei der Bildungsarbeit, sondern auch über 120 Unternehmen deutschlandweit. PROGEDO relocation sprach mit der Pädagogin Gray Galbright und der betroffenen Mutter Elain Tse:

1.Kurz-Interview mit Gray Galbright, Fremdsprachige pädagogische Fachkraft aus dem FRÖBEL-Kindergarten Straßburger Straße in Berlin:

F.: Wie werden – insbesondere die Kinder, die nicht Deutsch als Familiensprache sprechen – im Kindergarten eingewöhnt? Wie baut man eine gute Beziehung auf?

A.: Die Zeit der Eingewöhnung ist für alle Familienmitglieder eine Herausforderung, nicht nur für Kinder, die die Sprache noch nicht verstehen bzw. sprechen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese Kinder ganz genauso behandelt werden sollten, wie Kinder, die die Sprache bereits beherrschen. Aber mit dem kleinen Unterschied, dass man etwas mehr Aufmerksamkeit darauf richten sollte, wie man spricht und gestikuliert. Hat man erst einmal eine Kommunikationsbasis mit den Eltern gefunden und Vertrauen aufgebaut, fassen auch die Kinder leichter Vertrauen. Es lässt sich keine generelle Aussage machen, wie lange eine Eingewöhnung dauert; das variiert von Kind zu Kind und hängt auch vom Alter des Kindes ab. Ein Kind, das zwar die Sprache noch nicht versteht bzw. spricht, sich aber wohl fühlt und in der neuen Umgebung frei bewegt, wird sich schneller zurechtfinden und im Kindergartenalltag gut ankommen. Den Kindern, die etwas unsicherer sind, können die Pädagog*innen eine Brücke bauen, indem sie ein paar Worte in dessen Muttersprache lernen, zum Beispiel ein paar Schlüsselbegriffe. Das hilft den Kindern, den Tagesablauf besser zu verstehen.

F.: Was können mögliche Schwierigkeiten sein und wie gehen Sie damit um?

A.: Erfahrungsgemäß ist für etwas ältere Kinder das größte Problem, wenn sie sprachlich etwas ausdrücken möchten, das aber nicht so richtig klappt. Z.B. wenn sie mit anderen Kindern sprechen möchten, um Kontakt aufzunehmen oder aber einfach nur ein Bedürfnis ausdrücken wollen. Diese Schwierigkeiten können mit der Geduld der Kinder und mit Hilfe der Pädagogen überwunden werden. Jedes Kind lernt eine Sprache in seiner eignen Geschwindigkeit – manche schneller, andere brauchen etwas mehr Ermutigung. Für Eltern ist es natürlich auch eine Herausforderung, wenn sie die Pädagogen sprachlich nicht verstehen können. Insofern ist es eine wichtige Aufgabe für das Team, auch die Eltern immer wieder miteinzubeziehen, um ihre Sorgen und Wünsche zu verstehen. Das gelingt nur, wenn alle Beteiligten offen miteinander umgehen.

[Fotoquelle: FRÖBEL e.V.]

2. Kurz-Interview mit Elain Tse, die aus beruflichen Gründen zusammen mit ihrem Mann Jacky und Tochter Jane (20 Monate alt) von Honkong nach Berlin zog. Jacky ist bei der Firma Affinitas GMBH angestellt. Das Unternehmen hat Belegplätze bei FRÖBEL Berlin gebucht:

F.: Wie ergeht es Ihnen hier in Deutschland? Sind Sie gut angekommen?

A.: Wir mochten schon immer Deutschland und besonders auch Berlin. Aber die ersten Monate – und so ist es bestimmt für die meisten Neuankömmlinge – waren nicht so einfach. Zum Beispiel bei der Wohnungssuche hatten wir Probleme und als wir dann endlich eine passende gefunden hatten, sind wir Betrügern zum Opfer gefallen. Gottseidank haben wir dabei kein Geld verloren. Außerdem muss man so viel organisieren, Behörden-Gänge machen etc. und dafür braucht man doch mehr Deutschkenntnisse, als wir zu dem Zeitpunkt hatten. Jetzt ist alles einfacher geworden – dank der Freunde, die wir gefunden haben und auch durch die Hilfe von Jackys Firma. Und natürlich, weil mein Deutsch besser wird. Erfreulicherweise hat Affinitas GMBH einen Kooperationsvertrag mit FRÖBEL. Für unsere Tochter hatten wir dadurch von Anfang an einen Betreuungsplatz. Dadurch hatte ich nach der Eingewöhnungsphase gleich die zeitliche Möglichkeit, an einem Deutschkurs teilzunehmen und viele Dinge für unser neues Leben in Deutschland zu organisieren.

F.: Und sind Sie zufrieden mit dem Betreuungsangebot?

A.: Am Anfang war es etwas schwierig. Aber wir haben uns genau an die Empfehlungen zum Ablauf der Eingewöhnung gehalten und waren einen Monat lang mehrere Stunden am Tag in der Einrichtung. Das hat geholfen. Jetzt, nur drei Monate später, genießt es unsere Tochter richtig in der Kita. Sie hat Freunde gefunden, fühlt sich wohl und hat Vertrauen zu den Pädagog*innen. Sie liebt den großen Garten und schiebt gern den Kinderbuggy durch die Gegend. Ach ja, und die kleine Rutsche im kleinen Garten findet sie auch spannend.

[Fotoquelle: FRÖBEL e.V.]

Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für alle Beteiligten die beste Lösung

Über 120 Unternehmen vertrauen FRÖBEL als kompetenten und zuverlässigen Partner bei Fragen rund um die arbeitnehmer- und arbeitgeberorientierte Kinderbetreuung. Familienfreundlichkeit und eine betriebliche Kinderbetreuung können die Wettbewerbsfähigkeit und das Image von Unternehmen entscheidend beeinflussen. Mit einem professionellen und bedarfsorientierten Kinderbetreuungsangebot profitieren kleine, mittelständische und große Betriebe in vielerlei Hinsicht:

• Steigerung Ihrer Attraktivität als Arbeitgeber zur Gewinnung von Fachkräften
• Stärkung der Bindung Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
• Verkürzung der Elternzeit und Verringerung von familienbedingten Fehlzeiten
• Positives Betriebsklima und motivierte Beschäftigte

Unternehmen, die mit FRÖBEL einen Kooperationsvertrag haben, profitieren von den Standortvorteilen der betrieblich unterstützten Betreuungsangebote wie zum Beispiel den verlängerten Öffnungszeiten, keinen Sommerschließzeiten und dem bilingualen Betreuungsangebot. Hier finden Sie einige Referenzprojekte.

Sie interessieren sich für betriebliche Kinderbetreuung? Kontaktieren Sie gern einen der regionalen FRÖBEL-Ansprechpartner direkt oder fragen Sie PROGEDO relocation.

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