IMMOBILIENMARKT IN HAMBURG
Der Immobilienmarkt in Hamburg sollte, wie bei vielen anderen Städten, unter verschiedenen Aspekten betrachtet werden. Im Folgenden wird vor allem die Lage in den beliebten Stadtvierteln beschrieben, die interessant für PROGEDO Kunden sind.
Zu den besten Wohngebieten gehören die um die Außenalster und die westlichen Stadtteile. Allerdings sind sie nicht gerade preiswert. Hamburg gehört zu den Städten mit den höchsten Mieten in ganz Deutschland. Das Angebot an großen, exklusiven Miethäusern ist viel geringer als die Nachfrage, vor allem in den populären „Elbvororten“ (Blankenese, Nienstedten, Groß-Flottbek und Othmarschen). Gut ausgestattete Immobilien werden für ca. 14-18 Euro pro m2 kalt vermietet. Viele ausländischen Manager wollen mit ihren Familien gerne in der Nähe der internationalen Schule in Othmarschen wohnen, was die Nachfrage enorm erhöht. Auch größere Wohnungen sind ein seltenes Gut – sie werden für ca. 13-15 Euro m2 kalt vermietet. Fazit: wer mit seiner Familie in einer ruhigen Umgebung, aber doch zentral wohnen möchte, sollte in den oben genannten Stadtvierteln suchen. Vorausgesetzt man verfügt über genügend Finanzmitteln.
Die Stadteile um die Außenalster haben wirklich ein besonderes Flair. Sie werden gerne von Singles und jungen Paaren bewohnt. Rotherbaum und Harvestehude gehören zu den schönsten aber auch teuersten Gebieten, die im Gegensatz zum lebendigen Eppendorf und Winterhude eher ruhig sind. Vor allem Altbauwohnungen sind selten und sehr teuer. Gut ausgestatteten Wohnungen werden hier ab 12 Euro pro m2 kalt vermietet. Viele kosten sogar, je nach Lage und Ausstattung, 17 Euro und mehr pro m2. Ähnliche Preise findet man in Eppendorf, das sich von einem Szeneviertel zu einem begehrten Wohngebiet für gutverdienende Menschen entwickelt hat. Viele Pubs, Kneipen und Geschäfte machen den Stadtteil besonders attraktiv und lebendig. Winterhude bietet ähnliche Atmosphäre für etwas niedrigere Preise. Ein etwas ruhigeres Viertel ist Uhlenhorst. Die Preise hängen dort wie in St. Georg stark von der Location ab. St. Georg kämpft durch seine Nähe zum Hauptbahnhof mit einer üblichen Milieukriminalität, besticht aber durch ein besonderes Flair und wird vor allem bei Singles und jungen Paaren immer beliebter. Wegen der hohen Nachfrage ist es nicht einfach, in allen genannten Lagen rund um die Außenalster eine kleine Wohnung zu finden. Größere Wohnungen sind rar und man findet so gut wie nie Häuser zur Miete. Außerdem herrscht in allen Vierteln rund um die Alster ein akuter Parkplatzmangel.
Für Familien sind vor allem die nördlich gelegenen Stadtteile wie Poppenbüttel, Hummelsbüttel, Sasel oder Volksdorf sowie die so genannten „Walddörfer“ (Wohldorf-Ohlstedt, Duvenstedt, Lemsahl-Mellingstedt, Bergstedt) empfehlenswert. Die Mieten betragen von ca. 9 bis 16 Euro pro m2. Der Nachteil ist der lange Weg zum Stadtzentrum. Vor allem in den „rush hours“ muss man mit 45-60 Minuten im Auto rechnen.
Ein vollkommen neuer Stadtteil wird seit wenigen Jahren in der Hafencity gebaut. Bis voraussichtlich zur Mitte der 2020er Jahre sollen auf dem Areal Wohneinheiten für bis zu 12.000 Personen und Arbeitsplätze für bis zu 40.000 Personen entstehen. Die Lage zwischen Elbe und Zentrum sowie der moderne Baustil machen die Wohnungen, insbesondere in direkter Wasserlage sehr begehrt und entsprechend teuer. Mietpreise von über € 20 per Quadratmeter sind hier keine Seltenheit. Umfangreiche Informationen über die Hafencity finden Sie hier: http://www.hafencity.com/de/ueberblick.html
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